Urlaub auf Mauritius vom 23. Januar bis 2. Februar 2023

Lucien, Katrin und Jil

Lucien, Katrin und Jil

Erst im Urlaubsparadies 'Zum Papagei', dann im Urlaubsparadies auf Mauritius.

… von A wie Airbus 330 neo bis Z wie Zimmer im Hotel war alles fantastisch!

Für uns war es die erste Fernreise, bei der wir vorher Respekt vor der Dauer des Fluges
hatten. Jedoch kam über den mehr als elf Stunden in der Luft zu keiner Zeit Langeweile auf.
Begünstigt durch das umfangreiche Bordprogramm, verging die Zeit wortwörtlich wie im
Flug.

Der erste Tag im Hotel begann mit einem reichhaltigen Frühstück, das, je nach Geschmack
süß oder herzhaft, täglich genossen werden konnte. Beim späteren Check-In im Hotel, dieser
war erst ab dem Mittag möglich, erhielten wir unsere Zimmerkarten.
Das Zimmer mit Poolblick im oberen Geschoss verfügte über ein geräumiges und zugleich
modernes Bad, einem bequemes Doppelbett sowie einen Balkon. Ein kleines Manko – der
fehlende Kleiderschrank. Lediglich ein Möbelstück mit ein paar Fächern sowie einer Sparte
für Jacken fanden wir vor, für zwei Personen ist dies jedoch zu wenig, um die Kleidung zu
verstauen. Das TV-Programm mit insgesamt sechs Kanälen, dabei aber ausschließlich
französisch- und englischsprachige, war für uns von geringer Bedeutung.

Die Hotelanlage einschließlich der Lobby und dem Speiseraum ist durchweg sehr gepflegt.
Täglich wurde etwa der Boden im Speisesaal mehrfach gewischt. Ausreichende Anzahl an
Liegen fand man sowohl am Strand als auch am Pool vor. Die Möglichkeit der kostenfreien
Aktivitäten, etwa Stand-Up-Paddling, Kanufahren, Fitness sowie die Fahrt zur benachbarten
Insel als Schnorchelausflug, sind besonders zu erwähnen. Zu benennen ist, die auch in
anderen Bewertungen unterschiedlich kritisierte Nähe zum Flughafen. Je nach Windrichtung
starten und / oder landen Flugzeuge in der unmittelbaren Nähe. Für uns war dies jedoch mehr
Attraktion als Belästigung, wenn der A380 aus Dubai kurz über uns flog.

Ein Highlight für uns – die kreolische Küche, da man sich selten so gesund ernährt. Täglich
findet man abwechslungsreiche Mahlzeiten aus gemischten Salaten, aber auch Fleisch und vor
allem Fisch sowie leckeren Desserts. Jedes Abendessen stand dabei unter dem Motto einer
bestimmten Küche, so etwa ein italienisches Büfett mit Pizza und Pasta. Kurzum – es ist für
jeden etwas dabei.

Dieser Satz trifft auch auf die durch die deutsche Reiseleitung angebotenen Touren zu. Hier
wurden verschiedene zu einem Preis von 75,-€ bis 100,-€ pro Person angeboten. Wir entschieden uns
für die Tour durch den Süden sowie durch den Norden.
Letztere wurde durch Coronainfektionen der Fahrer sowie Überschwemmungen in der Hauptstadt kurzfristig
abgesagt, sodass wir diese auf eigene Faust mit einem Taxi unternahmen. Der Fahrer fuhr uns
in die Hauptstadt nach Port Louis und er stellte sich zugleich als Touristenführer heraus, der
uns zuerst durch die Stadt und anschließend zum Botanischen Garten führte. An einem vorher
abgesprochenen Treffpunkt wartete er dann auf uns. Der Vorteil einer solchen Tour liegt hier
bei der individuellen Entscheidungsfreiheit, an welchem Ort wir zu welchem Zeitpunkt sein
wollten. Für umgerechnet etwa 80 € für das Taxi ist dies natürlich eine preiswertere und
dennoch genauso attraktive Variante, die Insel zu entdecken. Für diejenigen, welche die
englische Sprache nicht einwandfrei beherrschen, gibt es auch deutschsprachige Taxifahrer.

Die Südtour, die wir mit der Reiseleitung als Gruppe begingen war dahingehend
durchdekliniert, jedoch ebenso empfehlenswert. Die Siebenfarbige Erde, Statuen der
hinduistischen Götter sowie der Chamarel-Wasserfall sind Sehenswürdigkeiten, die man
durchaus einmal besucht haben sollte.
Im Allgemeinen ist hier die überall anzutreffende Höflichkeit der Einheimischen zu
benennen!

Unser Fazit – die Insel ist ein Träumchen und hat wahnsinnig viel zu bieten. Berge, Meer,
Wasserfälle, abendliche Strandspaziergänge im Sonnenuntergang und stets warme
Temperaturen – was darf es denn mehr sein? Einzig allein die Regenzeit von Januar bis März
gilt es zu berücksichtigen, da unerwartet starke und anhaltende Niederschläge möglich sind.

Reisebericht von Lucien, Katrin und Jil

unterwegs mit dem Speedboot
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